Regina Barthel, Hennef

Meine "kunstruierten" Werke sind meine ganz persönliche Ausdrucksform, die von innen heraus kommt. Sie muss nicht erklären.

 

Sie gibt mir die Möglichkeit, Themen, die mir nahe gehen oder die ich selber erlebt habe, zu verarbeiten, festzuhalten oder loszulassen.

Barbara Brockhausen, Northeim

Solange ich denken kann, fasziniert mich das Spiel mit Textil. Das Malen mit Nadel und Faden ist für mich sehr wichtig. 

 

Inspirationen finde ich in meiner persönlichen Umgebung, aber auch in der Natur. Material, das mir in die Hände fällt, ist ebenfalls oft sehr inspirierend. Über die visuelle Aufnahme entstehen Bilder in meinem Kopf, die umgesetzt werden müssen.

 

Ich experimentiere gerne, sowohl mit textilen als auch mit nichttextilen Materialien. Diese verarbeite ich mit unterschiedlichsten Techniken. Meine besondere Liebe gilt aber auch heute noch der Stickerei.

Silvia Diepolder, Lage

Meine kirchliche und sozial engagierte Arbeit motiviert mich täglich, über die Dinge des Lebens nachzudenken. Meine langjährige Tätigkeit als Intensivfachschwester hat mich gelehrt, die Welt realistisch zu betrachten.  Diese realistischen Betrachtungen sind der Anreiz und die Bausteine für mein Arbeiten.

 

Das Umsetzen von Gedankenspielen auf Stoff, Papier und verschiedenen Materialien, verbunden mit Farben und unterschiedlichen Applikationen fasziniert mich. Oft ist es die Collagetechnik, die ich als Hintergrund für meine Arbeiten wähle. Mein großes Vorbild ist die Natur mit ihren vielen unterschiedlichen Strukturen.

Jutta Erner, Hamminkeln

Mit offenen Augen durch die Welt gehen

 

Bei allem Tun in unserem Leben ist das genaue Hinschauen eine wichtige Grundlage, um Umwelt/Natur, das Leben, das Miteinander zu ergründen. Durch intensives Beobachten, Recherchieren, das Auffinden von Hintergründen werden Sachverhalte deutlich.

 

Diese Auseinandersetzung mit einer Thematik wird durch intensive Vorarbeit an Hand von Arbeitsmappen in Form von Zeichnungen, Fotos, Texten, Arbeitsproben unterstützt und führt letztendlich zu einer textilen Arbeit. Hierbei dient der Einsatz von textilen und nichttextilen Materialien, unterschiedlicher Techniken, vielfältiger Strukturen immer der Aussage des Bildes und soll diese unterstützen. 

 

Dem Betrachter meiner Arbeiten wünsche ich, dass er durch den Ausdruck des textilen Bildes angesprochen wird, eventuell darüber nachdenkt oder auch einfach nur Vergnügen empfindet. Zudem bereitet es mir Freude, meine textilen Gedanken und Arbeiten mit anderen Menschen in Form von Ausstellungen, Beteiligungen an Wettbewerben und Autorentätigkeit zu teilen.

 

Mir persönlich gibt diese künstlerische, handwerkliche Tätigkeit "das Tun", Lebensfreude und Zufriedenheit.

Birgit Friese, Troisdorf

Neugier beflügelt unsere Wahrnehmung!
Zeitlebens ein neugieriger Mensch, entstehen aus Beobachtungen, Begegnungen und Kommunikation mit Menschen, Alltagsgeschehen, Informationen aus Medien die Ideen und die Notwendigkeit, mich künstlerisch auszudrücken.

Eine Herausforderung besteht darin, textile, aber auch nicht textile Materialien, wie Plastik, Draht, Fundstücke aus Haus und Natur in ihrer Vielfalt zu entdecken und sie mit der passenden Technik in einen Kontext zu stellen. Auch hier spielt die Neugier eine große Rolle. Die technischen Möglichkeiten sind unerschöpflich.

Bei meinen Arbeiten handelt es sich immer um thematisch umgesetzte Ideen von Geschehnissen und Gefühlen. Dabei möchten meine Werke dem Betrachter Anstoß zum Nachdenken geben und mit ihm in Kommunikation treten.

Andrea Glittenberg-Pollier, F-Voglans

Wie  ein roter Faden zieht sich meine Liebe zur Natur durch meine Projekte.

Ich ziehe es vor, mich auf meine Inspiration zu verlassen. Ich spiele mit verschiedenen Materialien, nehme mit ihnen einen Dialog auf und lasse meiner Phantasie freien Lauf. Während des Nähens verschmelzen meine Liebe zur Kunst, zu Stoffen und zur Natur.

Ich färbe meine Stoffe selbst. Dadurch habe ich eine große Stoffpalette. Was immer mir in den Sinn kommt, ich kann gleich beginnen. 

Da ich mich weniger gern mit Worten ausdrücke, lasse ich meine Arbeiten für mich sprechen…


Mon amour pour la nature traverse mes projets comme un fil rouge.

Quand je travaille, je préfère de compter sur ma propre inspiration. Je m’amuse avec différents matériaux, j’écoute ce que je ressens et je laisse courir mon imagination. Quand je couds mon amour de l’art, des tissus et de la nature sont liés étroitement.

Je teins mes tissus moi-même. Ainsi, je dispose d’une très grande variété : quel que soit ce que j’ai en tête, j’ai de quoi commencer à travailler.

Parce que je n’aime pas beaucoup m’exprimer par des mots, c’est mon travail qui raconte ce que j’ai au fond de moi… 

Christa Halatscheff, Detmold

In meinen textilen Werkstücken setze ich mich insbesondere mit den Themenschwerpunkten Natur, Umwelt und biografisches Arbeiten auseinander.

 

Hierbei ist es mir wichtig, jeweils die Art und Besonderheit sowohl der pflanzlichen Struktur als auch der biografischen Struktur zu erfassen und ihren jeweils eigenen und unverwechselbaren Charakter herauszuarbeiten und zu verdeutlichen.

 

Beim intuitiven Entwickeln meiner Stoffcollagen stehen für mich der Prozess der Entstehung und die damit verbundenen Erkenntnisse und Gedanken im Vordergrund.

Charlotte Heuel, Bad Driburg

""Ich suche nicht, ich finde" meine Ideen und Anregungen im Täglichen.

 

In der Auseinandersetzung mit dem aktuellen Zeitgeschehen, beim Lesen der Zeitung, in der Natur finde ich die Themen und Motive, die ich mit weitgehend textilen Mitteln und Techniken umsetze. Gern lote ich die Möglichkeiten und Varianten textiler Techniken in Kombination mit Fundstücken, Textfragmenten, nichttextilen Materialien und Malerei aus.

 

Gedanken und Spuren zu finden und sichtbar zu machen, Bekanntes von einem neuen Standpunkt zu betrachten und Neues mit Altem zu verbinden, sind die Inhalte meiner Gestaltung.

Ulla Hoppe, Köln

"Sticken ist für mich wie Luft holen: genau so selbstverständlich wie notwendig!"

 

Es ist mir eine Herzensangelegenheit, die alten Sticktechniken mit neuen Inhalten zu füllen und so am Leben zu erhalten und vor dem Aussterben zu bewahren. 

 

Mit meinen Stickereien erzähle ich Geschichten. Damit will ich die Zuschauer unterhalten, anregen und mitnehmen in das Reich der Fantasie. 

 

Und meistens verstecke ich in meinen Arbeiten dann auch noch mein Wappentier: eine Maus.

Maria Kreiss, Erlangen

Ich liebe es, mich in der Natur zu bewegen und bin oft beeindruckt von den Auswirkungen, die sie auf mich hat. Ich kann ihre Schönheit überall entdecken und sie ist mir oft eine Quelle der Inspiration. Die Vielfalt, die sie bietet - egal ob an Formen, Farben oder Textur, die sich dann je nach Witterung wieder ändern können - erzeugen Stimmungen und Emotionen, die ich versuche textil umzusetzen.

 

Dabei verwende ich unterschiedliche Materialen, wie Stoff, Wolle, Lutradur, Tyvek und vieles andere. Gerne färbe ich den Stoff selbst, entfärbe ihn wieder oder bedrucke ihn. Durch Nähen, Sticken und verschiedenen Stoffmanipulationen wird die Oberfläche gestaltet.

Heidi Rehak, Berlin

Ich liebe Farben, die Natur, meinen Garten, Parks, Ausstellungen und habe viele Fotos, die oft Ausgangspunkt für meine Arbeiten sind. 

 

Meine Arbeiten der letzten Jahre sind hauptsächlich von mir selbst handgeschöpfte und gefärbte Papiere. Mit diesen Papieren experimentiere ich sowohl in feuchtem als auch trockenem Zustand. Ich verbinde sie mit anderen Handarbeitstechniken, insbesondere mit Garnen, Sticken und Häkeln, oder mit den verschiedensten Naturmaterialien, wie Rinden, Blüten, Teile eines Wespennestes und vielem mehr.

Ilse Thater, Aspach

Textiles Arbeiten ist für mich ein Malen mit Nadel und Faden. 

 

Beim Spielen mit Garnen, Stoff und allem, was sich damit kombinieren und verarbeiten lässt, entstehen meine Bilder.

 

Das Arbeiten an einem gemeinsamen Thema in der Gruppe ist dabei gleichzeitig Inspiration und Herausforderung.

Renate Tillack, Wennigsen

Neben meiner Berufstätigkeit als Kunsterzieherin beschäftigte ich mich mit Metallbearbeitung, Buchbinden und Nähen von Kleidung. Seit Beginn des Ruhestandes liegt mein Schwerpunkt auf der künstlerischen Arbeit mit textilen Materialien. 

 

Es entstehen überwiegend textile Bilder, Bücher und Objekte. Mich fasziniert das Kombinieren unterschiedlicher oft auch alter, gebrauchter Materialien mit solchen aus dem Mixed-Media-Bereich. Ich bevorzuge vereinfachte naturnahe Darstellungen, z. B. Blumen mit abstrakten Elementen, Fotos oder Schrift. 

Christina Tomala, Berlin

Mein besonderes Interesse gilt der Konkreten Kunst. Ich besuche oft Galerien und Ausstellungen und es ist meist die Konstruktion oder Art der Darstellung, die mich zu eigenem textilen Gestalten anregt. 

 

Das kann mittels traditioneller Handarbeitstechniken erfolgen, die ich aber gern "gegen den Strich bürste", z. B. durch Verwendung hierfür unüblicher Materialien. Ich liebe es zu experimentieren.

 

Außerdem erforsche ich gerne alte oder hier kaum bekannte Techniken, um sie so ins Blickfeld zu bringen und einem breiteren Publikum für eigenes Gestalten zu erschließen.

 

3-dimensionale Arbeiten oder zumindest das Einbeziehen der dritten Dimension in ein Objekt sind für mich besonders interessant - dann ist mein Glück perfekt.

Christiane Winz-Völkert, Münster

Etwas zu schaffen, ist für mich immer auch ein Suchen!

 

Die Suche nach Schönheit und künstlerischer Aussage ist für mich ein sehr wichtiges Lebenselixier. Intuition, Wissen, handwerkliche Erfahrung und die Auseinandersetzung mit persönlichen und gesellschaftlichen Fragen sind Elemente in meinem Leben.

 

Strukturen, Farben, Formen, Altes, Neues, Alltägliches, Gefundenes, Entdecktes inspirieren mich. Dinge, die in meinem Leben eine Rolle spiel(t)en, fließen in den Schaffensprozess ein. Meine Materialien sind sowohl textiler als auch nichttextiler Art. So entstehen zwei- oder dreidimensionalen Bilder und Objekte. 

 

Ich reagierte vor vielen Jahren auf die Strukturen von großen gebrauchten und getrockneten Teebeuteln. Ich verwende sie oft für meine textilkünstlerischen Arbeiten, indem ich sie - teilweise kombiniert mit Stoffen und Techniken - wie Sticken und Drucken - zu zwei- oder dreidimensionalen Objekten zusammennähe. Auch Stoffcollagen aus Alltagstextilien, in Weidengeflecht gehäkelter bunter Silberdraht und mit Fäden umspannte Papiercollagen gehören zu meinem Experimentierfeld.